Schützenfest-Seiten * Historie

 

» Entstehung des Festes

     
    Als Privileg für die Stadt Hannover
    erliess 1529 Herzog Erich I. das
    Recht auf ein Jährliches Fest.
    Weniger aus sportlichen Gründen
    begannen die Bürger mit Schiess-
    übung erst mit der Armbrust, später
    mit Feuerwaffen, um für den Falle
    der städtischen Verteidigung
    bestens geschult zu sein.

     
    Die erste Erwähnung Hannoverscher Schützen ist allerdings
    schon 60 jahre früher belegt. In einem Brief an den Stadtrat
    beschwerte sich Herzog Wilhelm "der Ältere" darüber, das bei
    den "wehrsportlichen Übungen der Hannoveraner" mit
    Armbrüsten auf einen Papageien aus Holz, der auf einer Stange
    befestigt war, geschossen wurde.

    In Friedenszeiten wurden sportliche Wettkämpfe abgehalten,
    bei denen die Sieger mit Preisen und Auseichnungen geehrt
    wurden. So heisst es, das zu mancher Zeit die Sieger mit
    Steuerbefreiung beschenkt wurden.

    Im Jahre 1575 wurde eine Schützenordnung erlassen, die
    den Festbetrieb regeln und Auschreitungen verhinden sollte.

    1710 wurden in der damaligen Änderung der Schützenordnung
    dann offiziell die Bruchmeister als städtische Ordnungspersonen
    zur Einhaltung der städtischen Gesetze und Verordnungen
    erwähnt.

» Entstehung des Schützenwesens

    1837 wurde die Schützenordnung weitestgehend überarbeitet.
    So wurde es von nun an gestattet, in "gleichmässig gekleideten
    Gruppen" aufzutreten.
    So wird das Jahr 1837 als das Geburtsjahr der Schützen-
    vereine gewertet, da sich verschiedene Vereinigungen von
    Schützen in gleichen Stadtteilen bildeten, die sich "Uniformierten".

    Bis heute gibt es alleine in Hannover rund 90 dem Schützen-
    verband gemeldete verschiedene Schützenvereine, die ca.
    5.000 Schützen beherbergen.

» Das Wahrzeichen

    Das bekannteste Wahrzeichen
    des Schützenfestes ist seit
    1975 der Ballerkalle.

    Der Ballerkalle ist eine Schieß-
    scheibe mit einem Schützenhut
    und zwei Füßen.